Company Universities

Die meisten großen, im internationalen Umfelde tätigen Unternehmen sind bereit, viel Geld und Zeit in die Ausbildung ihrer Führungskräfte zu investieren. Im Rahmen solcher Fort- und Weiterbildungsprogramme wird es ausgewählten Mitarbeitern ermöglicht, ein Studium oder Aufbaustudium an renommierten Universitäten aufzunehmen.

Die Ziele und Absichten solcher Weiterbildungsmaßnahmen sind klar: die nun noch besser ausgebildeten Mitarbeiter sollen dem Unternehmen einen deutlichen Mehrwert einbringen.

Doch leider ist diese Strategie auch mit einigen Nachteilen und Risiken verbunden. Grundsätzlich kosten diese Weiterbildungsprogramme den Arbeitgeber sehr viel Zeit und Geld. Meist ist die Ausbildung sehr allgemein gehalten - nicht alle unbedingt erforderlichen oder gewünschten Lerninhalte werden abgedeckt.

Die Mitarbeiter haben einen höheren Marktwert und somit ist auch das Risiko größer, dass die nun sehr gut ausgebildeten Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, unabhängig davon, ob sie selbst gehen oder abgeworben werden.

Eine Lösung des Problems kommt aus den USA. Unternehmen wie zum Beispiel McDonalds haben eigene Company Universities gegründet, in denen die eigenen Führungskräfte ganz gezielt aus- und weitergebildet werden. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern bietet die Möglichkeit, die Lern- und Trainingsinhalte ganz gezielt auf die Anforderungen und Vorstellungen des Unternehmens auszurichten. Obwohl sich dadurch der Wert des Mitarbeiters für das Unternehmen deutlich steigert, heißt das noch nicht, dass er im gleichen Maße auch für andere Unternehmen angestiegen ist.

Fakt ist, dass dieser Trend der beruflichen Weiterbildung momentan, vor allem in den USA, einen deutlichen Schub verspürt, ob er sich allerdings wirklich - und auch global - durchsetzen wird, ist schwer abzuschätzen. Grundsätzlich ist als lobenswert anzusehen, dass Unternehmen heute bereit sind, gezielt in die Ausbildung ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter zu investieren.

 

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