Frühes Lernen
Bereits im frühen Kindesalter werden die ersten Weichen für die späteren Lernmuster herauskristallisiert. Dies geschieht über relativ einfaches und unbewusstes Spielverhalten, ob bei Mädchen die so genannten "Puppenspiele" oder bei den Jungs das Spielen mit kleinen Autos; beide Arten des Spielens bilden schon klare Strukturen im Gehirn, welche im späteren Lebensalter auf das Lernen und Lernprozesse wesentliche Einwirkungen haben.
Es ist im frühen Stadium der Kindheit wichtig, dass Kinder nicht nur alleine vor dem Fernsehgerät gelassen werden - wenn das schon der Fall sein sollte, dann unbedingt mit dem Kind das Gesehene besprechen und diskutieren, denn nur so kann das Kleinkind überhaupt die Bilder richtig deuten und verarbeiten. Noch besser wäre es, wenn die Kiddis am besten in der freien Natur ihren Spielplatz finden, ob im Sandkasten, am Bach oder auf öffentlichen Spielplätzen. Die Kreativität und Vielseitigkeit der Natur kann kein elektronisches Medium aufwiegen.
Die Natur aktiviert beim Kind alle Sinne, alleine beim Geruch einer Blume oder durch Anfassen der Rinde eines Baumes oder das Sehen des blauen Himmels oder das Schmecken von selbst gepflücktem Obst und zuletzt das Hören von Vogelgezwitscher im Wald. Alle diese wesentlichen Sinne lassen sich mit dem Lernen verknüpfen und man benötigt keine großen finanziellen Summen, die teilweise heutzutage für das richtige Lernen ausgegeben werden, um private Förderungen zu erhalten.
Sehr schwer ist es im jugendlichen bis erwachsenen Alter, die Versäumnisse beim Spielverhalten, welche in der Kindheit gemacht wurden, zu beseitigen. Daher werden oft in der Schule negative Leistungen erbracht, welche zu einer ungenügenden Gesamtsituation für den Heranwachsenden und dessen Eltern führen. Die Eltern wenden sich oftmals an private Lernfördergruppen, um die Fehler, welche in der Vergangenheit gemacht wurden, zu beseitigen.