Vernetztes Denken
In unserem Alltagsleben haben wir nur geringe Probleme oder kleinere Schwierigkeiten, welche sich mühelos durch den gesunden Menschenverstand sowie Rationalität und Logik beheben lassen.
In unserer heutigen Zeit der Komplexität von Fachwissen und der schnellen Informationsflut werden die Themen der gesellschaftlichen, ökonomischen, sozialen und nicht zuletzt Umweltprobleme gravierend, denn diese Probleme sind sehr komplex und nicht auf den ersten Blick überschaubar. Aus diesem Grund müssen neue Wege zur Erlangung von Übersichtlichkeit gefunden werden. Das bedeutet, um ein kompaktes Themengebiet erschließen zu wollen, muss man sich Hilfskonstrukte gedanklicher Art bauen. Natürlich bietet es sich bei völlig unvorstellbaren Aufgaben an, ein Modell zu entwickeln, dies kann durch Zeichnungen oder andere Darstellungsformen visualisiert werden.
Als Voraussetzung, um diese neuen gedanklichen Wege zu gehen, muss man als Erstes seine dogmatisierten alten, vielleicht auch festgefahrenen Gedankengänge durch neue ersetzten oder sie umorientieren. Hierbei ist es wichtig das so genannte "vernetzte Denken" einzubeziehen, denn durch diese Methode lassen sich auch komplexe, vielleicht auf den ersten Blick auch fremdartige oder gänzlich neue Themen nahezu problemlos erschließen.